Binismus

Die Religion ist, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, ein aus der grundsätzlichen philosophischen Frage nach dem Warum entstandener Zweig der Philosophie.
Während es der Philosophie nur um die Lösung der Frage nach dem Warum geht steht bei der Religion die praktische Umsetzung im Vordergrund. Diese Aufgabe schien wohl den ersten Menschen nur mit Göttern und der zu befürchtenden göttlichen Strafe durchzusetzen.
Dadurch erhielten diese „Priester“ oder Schamanen auch eine gewisse Macht über die Menschen, die sich nicht derart wesentliche Gedanken über die Frage nach dem Warum machten. Es ist sicherlich jedem Menschen einfach, weil logisch und so auch einsehbar, dass wer Macht hat diese Macht auch missbrauchen kann und von daher ist ein konstruktives Misstrauen, einer jeden Religion gegenüber, sicherlich nicht unbegründet.

Daher will ein binistisch denkender Mensch nicht glauben wo er wissen kann.

Richtig ist allerdings auch, dass unwissende, einfach konstruierte Menschen, unter Umständen, aber einen gewissen moralischen und so religiösen Halt brauchen, der ihnen eine Religion bietet. Von daher hat eine jede Religionsgemeinschaft ein legitimes Existenzrecht welche sich an Menschen- und Umweltwerten orientiert.
Daher sei hier noch einmal festgestellt, dass Religion für die Menschen da ist und nicht umgekehrt und von daher ist es selbstredend falsch, wenn Religionen gegeneinander kämpfen  sei es verbal oder mit Waffen, anstatt sich auf ihre Gemeinsamkeiten und Wesensaufgaben zu besinnen.

Auch die Behauptung, jemand habe die einzig wahre Religion ist daher einfach absurd.

Hier ein Auszug der Deutung des Dudens.

Re|li|gi|on, [lat. religio = Gottesfurcht, H. u.; in der christlichen Theologie häufig gedeutet als
(Zurück)bindung an Gott, zu lat. religare = zurückbinden]

Praxis
Mensch und Umwelt

Gestaltung, und Realisation:www.bamup.infoLetzte Aktualisierung: 11.  10.  2010  /   Mailkontakt