Binismus

Die Philosophie ist der Vorläufer einer jeden Wissenschaft, weil erst durch die geistige Erkenntnis der Wunsch erweckt wird, das geistig Erkannte, durch stringente, also folgerichtige, einleuchtende, bündig überzeugende, mathematisch zwingende Logik und empirisch, experimentelle, systematische (Nach-) Forschung und Beweisführung Belege für seine geistigen Erkenntnisse zu erhalten.

Wodurch der Philosophie, mit ihrer Frage nach dem Warum, eine Schlüsselstellung für alle wissenschaftlichen Disziplinen zukommt.

Im Gegensatz zu Religionen, welche sich eher als Bewahrer sehen, ist die Philosophie ständig darauf bedacht, sich weiter zu entwickeln.

Dieser Prozess der Erneuerung hält nicht nur an, sondern ist eine immer währende Aufgabe der Philosophie.

Ob Konfuzius, Buddha, Sokrates, Aristoteles, Calvin, Luther, für alle, in allen Erdteilen und zu allen Zeiten, war der philosophische Gedankenansatz vorhanden, warum, was falsch oder richtig ist.

Gleichgültig ob wie hier im Binismus aus Deutschland, oder bei einem Anhänger des Konfuzius in China, Herrn Wang Hui, beschäftigen sich, auch heute noch, Menschen rund um den Globus mit der Frage nach dem Warum. Und nicht nur studierte Berufsphilosophen.

Auch wenn der Binismus eher eine utilitaristische (nutzbringende) Sicht der Dinge hat, kann man gerade deswegen sagen, dass diese Sicht der Dinge richtig ist, weil die Moral, also das, was wir daraus lernen können, ist, dass philosophisches Denken und Handeln nicht nur deswegen unmoralisch ist, weil sie Vorteile bringt, sondern weil sie Ideologie und Nutzen vereint.

Denn, wer dient hat ein Recht darauf, zu verdienen.

Praxis
Mensch und Umwelt

Gestaltung, und Realisation:www.bamup.infoLetzte Aktualisierung: 12. 02. 2010  /   Mailkontakt