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- Hansdieter Vergin -

Es war so um das Jahr 1967, als ich mich innerhalb der FDP für die Bildungspolitik interessierte und stark machte.
Weil mir bewusst war, dass ausschließlich und nur durch Bildung all die Dinge zu ändern sind, die ich damals mit meiner “Frage” nach dem ”Warum” zu hinterfragen und zu ändern suchte.
So besuchte ich auch die Bildungsseminare der Theodor-Heuss-Stiftung, die seitens der FDP angeboten wurden. Schnell begriff ich jedoch, dass es müßig war, sich dieses hochgestochene Geschwafel der Anwesenden, zumeist Lehrer/innen, anzuhören. Von dem ich den Eindruck hatte, dass es ihnen eher um die eigene Selbstdarstellung und Profilierung ging, denn um Verbesserungen im Bildungswesen.
Ich begriff, dass hier ein Denksystem herrschte, welches das bestehende zementierte, anstatt es zu ändern.
Bis mich eines Tages ein leitender Funktionär in Köln ansprach, mit den Worten: “Ihre Ideen sind ja alle ganz hervorragend aber, wie glauben sie, dass sie damit Wählerstimmen erhalten können.”
Das gab meinem Engagement für die Bildung innerhalb der Politik den Rest.
Denn auch hier begriff ich, es geht nur um Geld (Sesselfurzer-Pöstchen) nicht um den Bürger.
Ein solches, ideell verkommenes, Spiel wollte ich nicht mitmachen, verließ die FDP und sann über andere Möglichkeiten nach, etwas für die Bildung zu tun.
Eine wirkliche, echte Chance dieses Ziel zu erreichen sehe ich jetzt, im Zeitalter des Internets, gekommen.
Hier ist es möglich, unabhängig und überparteilich, völlig frei und losgelöst von irgendwelchen, schwachsinnigen Sachzwängen, unter Abwehr aller Profilierungssüchten weitgehend frei von finanziellem Druck, eine liberale Bildung zu verwirklichen.
Eine Bildung, welche auch frei macht, von zeitlichen und räumlichen Zwängen als auch frei von den unerträglichen, subjektiven, manipulativen und menschenverachtenden Beurteilungen durch Lehrkräfte oder gar einem, sich einigem und verschworenem, Kollegium.
Eine schulische Bildung, welche die individuellen Anlagen und Neigungen des einzelnen Lernenden so fördert, dass es ihm zu positiver Höchstleistung verhilft, ohne dass er sich gestresst fühlt, sondern ihn nur Freude über die eigenen Leistungen empfinden lässt.
Ein Lernen welches den Lehrer außergewöhnlich entlastet, den Lernenden motiviert, allzu schnelle Müdigkeit oder Langweile verhindert und Hausaufgaben überflüssig macht.
Sie glauben, dass dies unmöglich ist? Ich hätte dies vielleicht auch ausgeschlossen, zumindest kritisch beäugt, bis ich meine eigene (Boot- Fahr-) Schule gründete und hier als Schulleiter in die Lage versetzt war, alle diese Dinge mit großem Erfolg zu realisieren. Bis mir neidische Menschen alles vergällten!

Anstatt mich zu kopieren!

Rechtschreibung

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