Arbeitslosigkeitsaktionen

Email an die Kanzlerin

Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
aufgrund Ihres Briefes an die Deutsche Bürgerschaft erlaube ich mir heute mich an Sie zu wenden, in der Hoffnung, dass diese Mail Sie erreicht.
Sicherlich gibt es zu Ihrem Brief vieles zu sagen. Ich möchte mich jedoch, um Sie wirklich zu erreichen, kurz und knapp halten.
Ihre Annahme ist richtig, wenn Sie davon ausgehen, dass viele Bürger so oder so ähnlich denken wie Sie es in ihrem Brief beschreiben. Ganz speziell, ehemals Selbstständige.
Auch ich bemühe mich, nach fünfzehn Jahren Staatsabhängigkeit, in Form von Sozialhilfe und Hartz 4, wieder selbstständig zu werden und gleichzeitig acht bis achtzigtausend neue Arbeitsplätze zu schaffen. Ja, Sie lesen richtig. Die Frage, ob ich dafür Jahre brauche oder raketengleich durchstarten kann hängt auch von Ihnen ab. Sie bräuchten mir nur die Fußfesseln abzunehmen die mir durch bestehende Formalismen angelegt sind. Darüber jedoch erst mehr, für den Fall, dass Sie meine Aussagen interessieren.
Was die Arbeitsplätze angeht so ist es mir gelungen nach jahrelangen Vorbereitungen in den Startlöchern zu stehen. Wie Sie der Internetseite www.bamup.de entnehmen können.
Da ich Anfang des neuen Jahres mit der Personalwerbung beginnen möchte würde mir ein Schreiben von Ihnen bei den Arbeitsagenturen sicherlich das entsprechende Gehör verschaffen. Vielleicht sehen Sie ja auch Möglichkeiten mich anderweitig zu unterstützen.
Ich denke, dass eine so hohe Zahl neuer Arbeitsplätze, die ich schaffen möchte und die nicht ins Ausland abwandern können, ihre Zustimmung finden müssten.
Ich kann mir im Gegenzug vorstellen, dass ich, als jemand der am eigenen Leib erfahren hat, gegen seinen Willen in die Sozialhilfeabhängigkeit abgerutscht zu sein, ihnen mehr über abzuschaffende, unnötige Fesseln und Fallstricke erzählen kann als jemand der es eh gewohnt ist sich, mit Hilfe seines Geldes rücksichtslos oder im Rahmen jasagender Seilschaften, durchzusetzen.
Denn erst wenn all die Dinge beseitigt sind welche die Menschen daran hindern Verantwortung zu übernehmen werden nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern auch die Voraussetzungen für Optimismus, Reformen, Wachstum, verbesserte Zukunftschancen und all die Dinge geschaffen, die Sie und ihre Bürger sich wünschen.
Für den Fall, dass sie sich fragen, warum ich, zweiundsechzigjährig und krebskrank, dies alles tue steht es ihnen frei sich auf meiner Homepage www.binismus.de und www.vergin-hansdieter.de kundig zu machen.
Mit vorzüglicher Hochachtung.
Hansdieter Vergi
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Versandt am 28.03.2006.   Bis heute keine Antwort.

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Letzte Änderung: 17.11.2008

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